Dämonengattungen
Werwesen
Werwesen
Austauscher
Austauscher
Incubus-Succubus
Incubus/Succubus
Gestaltwandler
Gestaltwandler

  • Werwesen
  • Zuerst einmal will ich klarstellen, dass Werwesen nicht nur aus dem Werwolf bestehen; denn dieser ist nur ein Vertreter dieser Gattung an Dämonen und hat seine mythologischen Wurzeln hat eher in der europäischen Mythologie.
    Werwesen (oder die Fachbezeichnung Lycanthropen) sind dagegen nahezu in allen Kulturen beheimatet. Es gibt Wertiger in Indien, Werleoparden in Afrika und Werbären in Asien und Russland.
    Sie sind die Personifikationen der inneren Triebe; ihre Ursprünge reichen in menschliche Frühkulturen zurück, wo die Jäger sich Felle von Tieren überwarfen um deren Kraft zu bekommen.
    Im westlichen Kulturkreis ist der Glaube an den Werwolf der wohl bekannteste Mythos. Die Entstehung von Werwesen kann diverse Ursachen haben und ist je nach Kulturkreis unterschiedlich - so entstehen z.B. in der christl. geprägten Mythologie Werwölfe aus einem Menschen, der – wie sollte es anders sein - einen Teufelspakt geschlossen hat oder der verflucht wurde.

    Die Verwandlung vom Mensch zum Werwesen findet zumeist nachts und bei Vollmond statt. Sie kann zwangsweise oder bei mächtigen Werwesen auch freiwillig erfolgen. Mit ihrer Wildheit und brutalen Kraft jagen Sie Tiere oder auch mit Vorliebe Menschen um sie zu zerreißen und sich von dem Fleisch ihrer Opfer zu nähren. Nur wenn sie von einer, in einem bestimmten Ritual angefertigten silbernen Kugel getroffen werden, können sie sterben und verwandeln sich im Zeitpunkt des Todes in ihren menschlichen Körper zurück, ansonsten sind sie unverwundbar und unsterblich.

    Doch wenden wir uns einigen dieser Dämonen und ihrem Ursprung zu:

    Da wäre z.B. der Virolac – ein Werwesen aus dem rumänischen Volksglauben, dass die Gestirne auffrisst und eine Sonnen- oder Mondfinsternis bewirken kann. Ein Virolac entsteht aus einem ungetauften Kind oder durch das Kehren von Staub in Richtung der untergehenden Sonne. Er erscheint als Mensch mit schuppiger Haut, als großer Hund oder als Drache.

    In der slawischen Mythologie sind auch die Oboroten beheimatet - Werwesen, die in der Lage waren sich in viele Tiere zu verwandeln und alles zu vernichten was sich ihnen in den Weg stellte. Oft erschienen die Oboroten als Werwölfe, aber auch als Bären oder Füchse.

    Ein anderer Vertreter ist der Marticora – ein dämonisches Monster aus der Mythologie Vorderasiens. Der Marticora ist ein Werwesen und kann das Gesicht eines Mannes annehmen. In seiner ursprünglichen Gestalt tritt er als Bestie in Größe und Form eines Tigers auf. Er jagt nachts im Wald nach Menschen und frisst diese auf.

    Der Sima Gadhungan, ebenfalls in Asien beheimatet – in diesem Fall Indonesien ist ein Dämon und Rachegeist. der in der Gestalt eines Tigers auftritt und danach trachtet die Menschen die ihm als Mensch Böses angetan haben zu finden und zu töten.

    Die Reihe der Werwesen in den Mythologien lässt sich beliebig fortsetzen – wer hier weiter stöbern will, dem empfehle ich sich in das Lexikon der Dämonen einzulesen.

    Der Tiermensch ist im Grunde in jedem von uns und die Mauer zwischen erzogenem bzw. angepassten Verhalten und dem freien Nachgeben der in uns schlummernden Urinstinkte, die an die Oberfläche unseres Bewusstseins wollen ist nicht immer stabil – das Einbrechen dieser Mauer kann sich positiv auswirken, wie z.B. im freien Ausleben der Sexualität ohne die verlogenen Tabus der religiösen Beschränkungen oder negativ wie bei Triebtätern und Serienkillern, die ihren werwölfischen Trieben freien Lauf lassen und dadurch Leid und Elend erzeugen.
    Auf jeden Fall sollte sich alle gewiß sein – Der Dämon Tiermensch schlummert in uns allen und man sollte stets auf der Hut sein ihn, falls er an die Oberfläche dringt, ihn unter Kontrolle zu behalten.....denn nur dann ist er ein angenehmer Begleiter der uns hilfreich ist, die Exzesse des Lebens in vollem Umfang zu genießen und das unter dem oberstem Gebot den Willen eines anderen zu respektieren.

  • Austauscher (Wechselbalg-Mythos)
  • Jeder von uns kennt den Kuckuck, der seine Eier in fremde Nester legt und die dortigen Originaleier entfernt – der Kuckuck macht dies wahrscheinlich aus Faulheit heraus sich selbst um die lärmende Brut zu kümmern – der Mythos des Wechselbalgs funktioniert im Prinzip in der gleichen Weise, nur dass hier der Vogel durch Dämonen ersetzt wird und diese Tat keineswegs durch Faulheit inspiriert wird.

    Der Mythos, der übrigens über unterschiedlichste Kulturen weit verstreut ist, hat zur Grundlage, dass bestimmte Dämonen ihren Nachwuchs menschlichen Eltern unterjubeln und deren Kind dafür mit sich nehmen. In manchen Mythen wird das Menschenkind dann von den dämonischen Eltern aufgezogen um später wieder bei Menschen eingeschleusst zu werden um diese charakterlich zu verderben, manche Dämonen quälen diese Kinder auch oder fressen sie gar.

    Das dämonische Baby hingegen wird schon bald zur Plage, da es zum einen einen schier unstillbaren Appetit entwickelt und zum zweiten eine übermenschliche Kraft besitzen mit denen sie ihre Eltern schon bald lehren ihren Wünschen zu Diensten zu sein. Im Aussehen erkennt man Wechselbälger entweder an einer ungewöhnlichen Dicke des Kopfes und der Extremitäten oder sie haben vollends ein dämonische Aussehen, zum Teil auch mit Hörnern und Hufen bestückt. Einmal ‚gesegnet’ mit so einem Balg, lässt sich dieser nur schwer wieder loswerden und nicht selten kommt es dazu, dass eher die Eltern sterben, als das sie das Kind losgeworden sind.
    Interessanterweise gibt es hierzu einen Mythos, der sich über viele voneinander unabhängige Kulturen ausgebreitet haben, nämlich in einer Eierschale Wasser am Bett des Balgs zu kochen Der kleine Dämon ist von diesem Vorgang so fasziniert, dass er den Eltern sein Alter preis gibt – dies einmal erwähnt zwingt den ‚kleinen Racker’ dann seine Zieheltern zu verlassen.

    Um sich vor dieser Art der Zwangsadoption in Verbindung mit Menschenraub zu schützen gibt es ja nach Kultur unterschiedliche Methoden – das reicht vom Ziehen eines Schutzkreises um die Wiege, bis hin zu etwas absurden Methoden wie die Nachgeburt unter dem Bett des Kindes liegen zu lassen oder einen Schlüssel in das Kindbett zu legen, auch das Anzünden dreier Kerzen oder das Aufstellen einer Vogelscheuche im Kinderzimmer hält Dämonen davon ab die Kinder auszutauschen.

    Bevor wir uns jetzt Dämonen widmen, die es auf dem Gebiet dieses Kindsraub zu wahren Meister gebracht haben, wollen wir uns die Frage stellen – was hinter diesen Mythen an realen Erlebnissen oder Gründen stehen könnte.
    Einer der zentralen Aspekte für die Entwicklung solcher Mythen, ist sicher das Problem eines missgebildeten Neugeborenen – die Eltern, die durch solche Kinder gerade in der Frühzeit der menschlichen Kultur in einen Erklärungsnotstand gegenüber Verwandte und Freunde gekommen waren, konnten mit der Verschiebung der Verantwortung auf eine fremde dämonische Macht eventuell einer Brandmarkung bzw. einer Verstossung entgehen. Doch auch politische Ränkespiele konnten zum Teil dafür verantwortlich sein; denn so ließ sich z.B. ein Thronfolger aus dem Weg räumen; denn nicht selten wurden diese angeblich vertauschten Kinder ums Leben gebracht.
    Ein ebenso wichtiger Aspekt, der auch heutzutage wieder eine gewisse Aktualität in der Presse genießt ist auch die Tatsache, dass manche Väter gar nicht begeistert waren, dass Liebesgespielinnen sie mit Nachwuchs konfrontierten und diesen kurzerhand als dämonisch oder vom Teufel gebracht abhandelten.
    Im Mittelalter führte dies nicht selten dazu, dass die unglücklichen Mütter gleich als Hexen verbrannten wurden.

    Wer waren nun diese Dämonen, die ihre Kinder mit unseren vertauschten?
    Da gibt es z.B. den Schab – ein Dämon des österreichischen Volksglaubens, der sich am Rande von Dörfern herumtrieb um – wenn eine Geburt vollzogen war – sein Kind mit dem Neugeborenen auszutauschen – der Schab brachte aber als Entschädigungsleistung desöfteren auch Reichtümer mit, um so die Eltern für diesen frechen Raub zu entschädigen.

    Aus dem schlesischen Volksglauben ist das Fenixmännlein bekannt, welches in sehr geschickter Weise den Austausch der Babys sogar unter der Anwesenheit der Eltern im selben Raum vollziehen konnte.

    Auch die Rüttelweiber, ihres Zeichens Sturmdämoninnen des deutschen Volksmythos vollzogen den Austausch sehr clever, indem sie die Menschen durch Donnergrollen und Regen ablenkten.

    Noch frecher trieben es die Enerbanske auf der Insel Helgoland – die nisteten sich gleich längerfristig im Hause ein und waren so in der Lage die Aufzucht ihrer Brut gleich selbst mit zu beobachten. Allerdings waren sie dafür auch des Nächtens dienstbare Hausgeister, die nicht selten die Wohnung aufräumten oder Reparaturarbeiten durchführten.

    Ein bei weitem gefährlicherer Vertreter dieser Dämonengattung ist der Kodakan, ein taubstummer Dämon aus den Sagen der Hindukusch-Bevölkerung, der Kinder beim Haus auflauert sie raubt und frisst – seine eigene Brut lässt er ab und an dafür zurück – den Kodakan kann man nicht bannen, da er aufgrund seiner Taubheit nicht empfänglich für diverse Bannsprüche ist.

    Nicht minder gefährlich ist die slawische Poludniza, die in weißer Gestalt um die Mittagszeit herum erscheint und jeden der sie erblick sofort in den Wahnsinn treibt – auch sie tauscht Kinder aus und reißt den gestohlenen Säuglingen den Kopf ab.

  • Dämonen der Lust
  • In allen Mythologien und Religionen spielt die Sexualität eine große Rolle und Dämonen werden, zumindest was die christlich/jüdisch/islamische Seite betrifft stets als die Platzhalter für verbotene Lüste gesehen – ja sexuelles Verlangen an sich wird bereits als Eingebung des Satans und seiner Helfershelfer betrachtet, auf das der einzelne Mensch nur ja nicht ein Vergnügen empfindet oder gar einen immerwährenden Gefallen an seiner Erotik findet.
    Alles was über den Geschlechtsverkehr im Dunkeln unter der Bettdecke hinausgeht ist verpöhnt und wird dämonischen Beeinflussungen zugeschrieben. Da stellt sich nun die Frage ob es nicht besser wäre dann ein Dämon zu sein, als ein Mensch – den nur dieser Spezies scheint es als Natürlichkeit zugeschrieben zu sein.

    In der Bibel begann dieses Desaster frigider Keuschheitsfanatiker schon mit Lilith, der ersten Frau Adams, deren eigene Wünsche (beim Sex oben zu sein) schon dazu führten, dass sie aus dem Paradies verbannt wurde.
    Der rote Faden der dämonisierten Sexualität zieht sich dann durch über Vampire, die als Stellvertreter für verbotene Gelüste stehen, dem Werwolf, der seine ungezügelte Lust nicht im Zaume hat und den klassischen Dämonen wie die Succubi oder Incubi, die die Menschen gar selbst verführen, bis zum Tode auslaugen und mit Ihnen auch noch eine dämonische Nachkommenschaft zeugen wollen.

    Im übertragenen Sinne führte diese Ablehnung des menschlichen Lustempfindens dann dazu, dass sexuelle Spielarten wie z.B. SM, Fetischismus und Homosexualität aufs heftigste angegriffen wurden bzw. als pervers und geisteskrank abgetan wurden.
    Dabei ist die Sexualität eines jeden Menschen sein ureigenstes Heiligtum und dies nicht im religiösen Sinne sondern im Sinne der Erforschung seiner Wünsche und Triebe und somit seiner vollkommenen Selbsterkenntnis des eigenen Ichs und des eigenen Willens.

    Betrachten wir einmal die Dämonen der Sexualität etwas näher..

    die Incubi (lat. die Aufliegenden) und Succubi (lat. die Darunterliegenden) sind Dämonen, die sich Menschen heraussuchen um mit Ihnen alle Spielarten der Lust auszuprobieren und alle Tiefen der verborgenen Sehnsüchte ans Tageslicht hervorholen um ihnen zu frönen.
    Laut diverser Mythologien werden die Menschen, die von einem solchen Dämon heimgesucht werden besessen und haben nur noch ihre sexuelle Erfüllung im Sinn – dadurch werden sie natürlich nach und nach ausgezehrt; denn eine immerwährende sexuelle Orgie fordert auch ihren Tribut und oftmals sterben sie am Ende ausgemergelt und ihrer Körperflüssigkieten beraubt.
    Das die Dämonen mit ihren menschlichen Sexgespielen dann auch noch Kinder zeugen und ihre Brut dadurch selbst vermehren spielt dann auch keine große Rolle mehr.

    Dahinter standen natürlich die Ängste religiöser Entscheidungsträger, dass Menschen, die sich einer Orgie hingeben und sich den Exzessen der Lust verschrieben hatten, keine Arbeit mehr im Sinn hatten um den Reichtum ihrer Herren zu nähren oder auch keinen Wunsch mehr verspürten auf ein kommendes Paradies, da sie ihre Erfüllung ja bereits auf Erden gefunden hatten.
    Ein Unding also und das treibt man am besten aus indem man die Lust auf Sex dämonisiert.

    Weitere Dämonen, deren Begehren zumeist sexueller Natur ist sind die Zmeu aus dem rumänischen Volksglauben, die in der Erscheinungsform kleiner Flammen des nächtens in die Gemächer junger Frauen eindringen um diese sexuell zu belästigen.

    Männer werden z.B. in Japan von den Koki-Teno heimgesucht. Die Koki-Teno sind Werfüchse, die sich Männern aller Altersgruppen in menschlicher Gestalt zeigen und sie zu den verderbtesten Sexspielen verführen um Ihren Charakter und ihre Seele vollends zu korrumpieren.

    Auch die aztekischen Tzitzimime lauern Männern nachts an Wegkreuzungen auf um sie zur Unzucht anzuhalten.
    Die Tzitzimime entstehen aus den Seelen bei der Geburt verstorbener Frauen und haben auch noch die unangenehme Eigenschaft Kinder mit Epilepsie zu infizieren.

    Besonders abgefeimt sind die Mandurugo aus der philippinischen Mythologie. Diese Dämoninnen treten als ganz normale Menschen auf, verführen Männer mit sexueller Raffinesse bis sie von ihren Opfern geheiratet werden. Einmal unter der Haube zeigen sie dann ihr wahres Gesicht und verwandeln sich in Vampire, die den frischgebackenen Ehemännern dann flugs deren Blut aussaugen.

    Die Condenados aus dem Glauben der Andenindianer treten als Männer und Frauen auf um den jeweiligen anderen Geschlechtspart zu verführen und auszusaugen. Sie entstehen aus den Seelen von Verbrechern, denen der Zutritt in das Reich der Götter verwehrt wurde.

  • Gestaltwandler
  • " Shifting ", ein gar fremdartig klingendes Wort, das dem Interressierten dieser Thematik in sämtlichen Mythologien dieser Welt immer wieder beim forschen auffällt.
    Shifting, was heißt das eigentlich ?

    Shifting, ist die Kurzform für " Shapeshifting ".
    Auf deutsch übersetzt, bedeuten beide Wörter soviel wie " Wandlung " oder " Formwandlung ".
    Im allgemeinen kann aber von Wandlung ausgegangen werden, da dieser Term mehr Wandlungsarten umfasst, als nur die " reine " Formwandlung.

    Wandler...sind profan ausgedrückt, Menschen, die auf eine oder andere Art Ihre Gestalt verändern können, meist in die eines Tieres.
    Eine ausgeprägte Anzahl von Phenotypen lassen sich dabei feststellen, wie Wölfe, Füchse, Bären, Tiger, Panther, Vögel, aber auch Delphine und andere Formen, immer aber in Ihrer archaischen Form.


    Wesentliche Archetypen des Wandlerphänomens:

    Therianthropen...
    sind Wandler, die sich in Ihren Phenotyp shiften können, wie
    Wer : - Wölfe - Füchse - Tiger - Bären

    Lykanthropen...
    stellen eine Unterform der Theriantropen dar, also die reinen Werwolfwandler.

    Contheriantropen...
    allerdings, shiften sich nicht, wie oben aufgeführte, Mensch und Tier stellen ein festes Miteinander (oder Gegeneinander), auch bei Dr. Jekkyl und Mr. Hyde kann von Contheriantropie gesprochen werden. Dabei variiert es von Mensch zu Mensch, ob die tierischen Verhaltensweisen die menschlichen ständig überlagern oder ersetzten, zumeist liegt beides aber in einer konstanten Balancé.

    Polymorphe...
    wiederum, umfassen mehrere Phenotypen, gemischt in einem Individium, daß heißt, sie tragen mehrfach, ob zwei oder auch drei Tierarten-wesen in sich, was aber zur Folge hat, daß sie unberechenbar und ohne eigene Entscheidungsmöglichkeit von einer Wesensart in die andere shiften.


    Werwölfe sind im Althochdeurtschen ein Begriff für " Mannwölfe ". Sie gelten als die am weitverbreitesten Art der Formwandlung. Laut Volksglauben heißt es, daß Menschen, die einen Wolfsgürtel trugen, der zumeist mit einer metallenen Spange gebundent war,oder ein Gewand aus Wolfsfell anzgeogen, ein sogenanntes " Wolfskleid ", sie alsbald in eine extasische " Wildheit " verfielen, andere Menschen anfiehlen, schändeten, und auf grausamste Art und Weise verstümmelten. Die, die nicht zerfleischt wurden, waren, ewiglich verdammmt dazu, als Werwölfe Ihrem Fluch zu fristen und auf ein Ende zu hoffen. Nur die Epoche der Romantik belegt ein erstrebenswertes Leben als Werwesen, das muss klar und deutlich gesagt werden. Die Übertragungsweise und Wirkung , die in vereinzelten Fällen auch der Tollwut nachgesagt werden, überhaupt taucht das Wort Besessenheit immer wieder auf, meist in archaischer Form, oder als Sünde für den bösen Sohn, den Dieb, den Schänder epochaler Ordnung und Zerstörer wie auch Sündenbock zeitgenössischer Sittenkultur, dem heutigem Teufel, gilt als archespezifisch..
    Lycantropie stammt aus dem Griechischen, und sagt soviel wie
    " Tierwandlung ",
    im Volksaglauben wurden Lycantropen nachgesagt, sie wären in der Lage, Ihre Haut von innen nach aussen zu " wandeln ", also umgekehrt, in menschlicher Gestalt das Reprinzip anwzuwenden, für die Außenwelt nur latent ersichtlich. Die ausgearteten pervertierten Auswüchse kirchlichem Missionierungssdoktrins veranlasste die römisch katholische Instanz dazu, sogenannte " Wolfserkennungstests " durchzuführen, was für den ausgelieferten Rechtslosen bedeutete, das zur proklamatisierten Rechtssprechung ein Geständnis unumgänglich war, und dieses mit Aufschlitzen der Haut durchgeführt wurde, um dem zu damaliger Zeit unter der Knute stehenden Ärzteschaft, die auch nicht vor judikativer Gewalt geschütztt waren, zu zeigen, ob sich wirklich ein rechtsloses Tier darunter verbarg.

    Aus dem psychologischen Aspekt wird es als eine Form der Geisteskrankheit angesehen, wie dem Kastrationswunsch, der krankhaften Masturbation, dem Narzismus, dem Hypererotismus, dem psychischen Infaltismus, der Nymphomanie, dem Hermaphroditismus, der Hypertrophie, der Homosexualität, auch in der Form des Transvestitismus dem echten Sadismus, der Tierquälerei, der Phädophelie, dem Priapismus,Vergewaltigungssehnsüchten, dem Fleglantismus, des symbolischen Masochismus, ausgedrückt in Formen, wie Succubismus,der Gerontophilie, des Priapismus, Neurosen allgemein gegenüber, des Narzismuß, der Selbstquälerei, des Führens eines Doppellebens, der Sodomie, der Foltersehnsucht und im symbolischen Masochismus, der leibeigenschaftszusammenhang von Zuhälter und Dirne, des Servilismus, Pueriler Masochismus, Zooomimischer Masochismus, unpersöhnlicher Masochismus, Freiheitsverlust, der Selbsterniedrigung, Masochismus im Kontext Religion, Graphomasochismus, sowie auch als physischen Masochismus, in Form von optischen und akkustischem Masochismus, Picazismus, Selbstgeißelung, Strangulierungswunsch, Selbstverstümmelungen jeglicher Art, heutzutage als " Ritzen " bekannt und gesellschaftlich tabuuisiert, obwohl alltäglich., dem Sexual oder Lustmord, der Todessehnsucht (darkwitch...les mal !, und ich brauch auch keinen),der Eigenverstümmelung, nekrophile Mordlust, der Leichenschändung, der Hypochondrie, der Epilepsie und allen Formen neurospizifischer Störungen. ( leider fällt auch der Vampyrismus darunter, aber wir wollen mal ein Auge zudrücken ). Nicht fehlen darf der Drang der Giftmischerei, Lukretia, meine Angelia Jolie des Mittelalters....schmacht, sowie bestimmte Formen der Fetischsucht, ob als angenehm oder unangenehm empfunden und zwanghaft ausgelebt; vergessen wir nicht die Scopopholie, und den ausgeprägten Exhibionismus.

    Die Seuche macht das Opfer glauben, es könne sich in ein Tier (Wolf) transformieren, dem zwar nicht so ist, aber durch Annehmen von
    archespizifischen Verhaltensweisen wird er quasi zum Wolf, nimmt seine Verhaltensweisen an, aber auf andere Art und Weise , als der Theriantrop, anders wieder der Lycantrop, er glaubt sogar bei einem Blick in den Spiegel, sich als einen Wolf zu sehen, benützt dieselben Geräusche und Baltzlaute wie sein "angebliches " tierisches Ich, in diesem zustand ein sicherer Abstand von Nöten ist, weil er knurren und zubeißen wird. Dies hat jedoch nur wenig mit Theriantropie zu tun. Wandler können sich während eines Shiftings, oder Shifts ähnlich verhalten, jedoch sind sie sich Ihres Handels bewußt und sorgen deswegen daß weder sie noch ihre unmittelbare Umgebung durch diesen Akt zu Schaden kommen. Der Lycantrop wiederum, steigert sich so sehr in die Form des Tiers hinein, daß er alle seinenmenschlichen Züge dabei vergißt.

    Ein kleines Beispiel der Wandlungsarten stellt der" Berserker " da.
    In der Nordgermanischen Überlieferung, heißt es, es handle sich um mit Bärenfellen bekleidete Krieger, die sich in extasische Zustände versetzen und darin bis zur Erschöpfung mit übermenschlichen Kräften kämpften. Man kann davon ausgehen,daß sie zu männerbündnischen Gemeinschaften gehörten, die mit der Maskierung als Bären ( Wölfen ) durch kultischen Gestaltwechsel sich in solche verwandelt glaubten.
    Annord.: " Beri " ( Bär ) und " Sekr " , ( Gewand )

    Der weitverbreitete Volksglauben, sich mit einer Tierhaut oder eines Wolfsgürtels zu transformieren, der meist von einer goldenen Spange gehalten war , deren Herstellungsweise verschwommen scheint, ist sehr alt. Die Körperliche Wandlung läßt sich am einfachsten mit einer Art Raserei vergleichen , also in Bären, Tiger, Wölfen, enstammt archaischem Ursprungs und ist nicht nur in der germanischen Mythologie verwurzelt, sondern europaweit und sogar in der asiatischen Kultur wird davon gezeugt.
    Wie es den Werwolf in unseren Breitengraden gibt, stellt der Wertiger dieses mythologische Wesen in Asien dar.

    Es gibt im Zusammenhang mit Shiftern, wandelspezifische Krankheiten, die arttypisch sind:

    Shifters Desease - Wandlerkrankheit:
    Wird auch Medizinstudenten - Krankheit genannt, Beispiele dafür sind Medizinstudenten, die endlos eine Krankheit studieren, bis sie erste Krankheitssymptome spüren und sich diese Krankheitsparameter einbilden.
    (eingebildete Krankheit)

    Doubter Syndrom - Zweifler Syndrom:
    Hier wirkt die umgekehrte Richtung, von Verhaltungsweisen wie oben genannt, der Wandler bezweifelt seine Indentität, obwohl die Anzeichen dafür eindeutig sind, dies wird aber ignoriert.

    Shifters Pain - :
    Stellt eine extremere Version, wie letztig genannte dar, also über des Zweifelns hinaus, wird durch Erlebens von Qualen, Bekämpfung und Verdrängung, der Shift oder sonstige wandelspezifische Merkmale des
    " Inneren Tieres " als Feind gesehen und erlebt.
    Ist man trotz Bekämpfung des Inneren Tieres weiteren intensiven Shifts ausgesetzt, kann daß zu lebensbedrohlichen Störungen des Verhaltens führen. Man sagt, es wäre die kurzlebigste Art der Wandler, stark suizidgefärdet, weil nicht überlebensfähig.

    Kommen wir nun zu den Arten des Shifting, beginnen möchte ich mit den vier Hauptarten:

    Physical Shift - Körperliche Wandlung:

    Die physikalische Wandlung bzw. Formwandlung ist die am seltensten vorkommende Art der Wandlung, da eine Komplettwandlung aus biologischer Sicht einfach nicht möglich ist. Ein physikalischer Shift fällt zumeist geringer aus, daß heißt zum Beispiel, die Augenfarbe ändert sich, oder man kann ein verstärktes Wachstum der Krallen beobachten oder die Körperhaare wachsen stärker.
    Es lassen sich aber noch andere Möglichkeiten der Wandlung festellen, die in den Bereichen Persöhnlichkeit, Angewohnheiten,Instinkte, Verhalten, Benimm und Wahrnehmung liegen und sich je nach Tier, mit dem man verbunden ist zeigen bzw. sich verändern. All diese anderen Wandlungen sind entweder geistiger oder übernatürlicher Natur, finden also unter Ausschluß des physikalischen Körpers statt.

    Mental Shift - Mentale Wandlung:

    Stellt eine sehr komplexe Art des Shiftings dar. Der Wandler verfügt hier bereits über Eigenschaften Seines Tieres, ein wenig seiner Sinne, seines Benehmens oder seiner Instinkte. Mental Shift sagt in diesem Zusammenhang aus, das diese Eigenschaften stärker werden und die dementsprechenden menschlichen dadurch schwächer, als auch die menschliche Intelligenz abnimmt oder ganz unterdrückt wird.Man wird dabei also von Seiner Wer-Seite übermannt, aber meist nur für kurze Zeit. In diesem Zeitabschnitt durchlebt der betroffene Wandler eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, auch sind Instinkte und andere Verhaltensmerkmale stärker ausgeprägt. Der Mental Shift wird von Außenstehenden gern als Geisteskrankheit oder Besessenheit abgetan.

    Dream Shift - Traumwandlung und
    Lucid Dream Shift - Bewußte Traumwandlung:

    Man wandelt im Traum, oder ist bereits ein Tier in Traumphasen.
    Diese Art des Shiftings ist gesellschaftlich die annerkannteste und wird vom Volksmund weder abgestritten noch in irgendeiner Weise als Krankheit deklariert. In Träumen ist die Vielzahl von Möglichkeiten nur durch die Phantasie des einzelnen Individiums beschränkt, es kann somit alles mögliche und unmögliche passieren, also auch jede andere Form der Wandlung, auch die körperliche.

    Ein " Lucid Dream " ist ein klarer, real erlebter Traum, in dem der Träumer sich des eigenen Träumens bewußt ist, ihn aber aktiv beeinflussen kann. Man kann also sagen, daß eine bewußte Traumwandlung einer körperlichen sehr nahe kommt, da diese Art des Träumens eine wesentlich intensivere Erfahrung für den Betroffenen ist.

    Astral Shift - Astrale Wandlung :

    Um den Astralen Shift zu verstehen, ist es unumgänglich, sich mit der Thematik des astralen Körpers auseinander zu setzten. In einem Zustand der Trance, die durch Meditation oder anderen Zentrierungsoptionen erreicht werden kann, verläßt der Astralkörper den physikalischen Körper.Während dies von statten geht, macht die Astralform eine Wandlung zur Tierform durch. Es wird aber auch davon berichtet, daß der Astralkörper sich einen neuen " Wirtskörper " sucht.

    Zum Schluss dieses Berichtes möchte ich kurz noch die anderen Arten der Wandlung erläutern:

    Attributes Shift - Eigenschaftswandlung:

    Sie stellt eine Mischung der anderen Wandlungsarten dar, in unterschiedlicher Stärke und Ausrichtung. Es können aber die Eigenschaften eines xbeliebigen Tieres sein, muss also nicht zwangsläufig die Wer - Seite betreffen.

    Cameo Shift - Nebenverwandlung:

    Hierbei handelt es sich um einen Shift, mental oder spirituell, aber in ein anderes Phonotier, wie das, was in einem innewohnt bzw. dem Inneren Tier entspricht. Es gilt als die seltenste Art der Wandlung und wiederholt sich normalerweise auch nicht in dieser Form. Berichten zufolge haben einige Wandler schon viele Cameo Shifts erlebt, aber nie in den gleichen Phenotyp.

    Aural Shift - Wandlung der Aura :

    Hier betrifft die Wandlung nur die Aura. Der Shifter nimmt teilweise Eigenschaften und Verhaltensmuster des Tieres an, ähnlich wie bei einem schwachen Shift. Glaubt man den vorhandenen Quellen und schriftlichen Auszügen des Volksglaubens soll diese Art des Shiftings oft instinktiv in Gefahrensituationen ausgeführt werden, als Selbstschutz und zur Verteildigung.

    Personality Shift - Persöhnlichkeitswandlung:

    Hierbei ändert sich das Persöhnlichkeitsprofil des Wandlers, jedoch wird der menschliche Geist dabei nicht angetastet, lediglich vollzieht sich eine Änderung der Angehensweise seines Tuns.

    Phantom Shift - Phantomwandlung :

    Der Wandler meint, sowohl tierische wie auch körperliche Attribute des Tieres in sich aufuweisen, wie eine feuchte Nase, schmerzhaftes Ziehen an den Kieferknochen, verlängerte Ohren und ähnlichen Symptomen.
    Dieses Verhalten wird als Phantomshift bezeichnet, weil sich der Betroffene sicher glaubt, besagte Parameter zu spüren oder sie zu besitzen, die man aber nur durch einen Physical Shift bekommen kann.
    Deswegen auch der weitverbreitete Irrglaube, diese Art der Wandlung wäre eine Vorstufe des Physical Shifts, dem nicht so ist.

    Sence Shift - Wandel der Sinneswahrnehmung :

    Die Sinne werden hier schärfer und tierischer, tritt auch oft in Verbindung mit anderen Shifts auf.

    Spirit Shift - Geisteswndlung :

    Bei dieser Wandlungsart darf man nicht den Fehler machen, ihn mit dem mentalen Shift zu verwechseln. Geisteswandler haben normalerweise einen Wächter oder Ratgeber, welcher ein Tier ist. Die Wandlung findet statt, wenn der Ratgeber seine Gestalt verändert, oder wenn der Ratgeber den Wandler übernimmt oder verläßt. Spirit Shifter sehen Ihre Ratgeber zumeist im Schlaf oder in Traumsequenzen, aber auch tagsüber im täglichen Leben, wenn auch seltener.

    Bilocation Shift - Bilokation :

    Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit, an zwei Orten gleichzeitig anwesend sein zu können. Es wird auch als Zweitkörperwandlung bezeichnet, der Geist verläßt den Körper und formt außerhalb eine neue körperliche Form. Diese hat zur Folge, das der Wandler zweimal körperlich vertreten ist.

    Relocation Shift - Relokation:

    Diese Art des Shiftings bedeutet, die Wiederenstehung an einem anderen Ort. Sie verläuft, ähnlich der Bilokation, hier ensteht eine unsichtbare oder nur nebulöse neue körperliche Form, also eine Art Gespenst.

    Weitere archetypischen Arten des Shiftings werde ich zur gegebenen Zeit nochmal gründlich erläutern. Sie seien hier nur kurz der Vollständigkeit wegen aufgeführt, wie da wären:

    Molecular Shifting - Molekularwandlung

    Projection Shifting - Projektionswandlung

    Ethereal Shifting - Ätherische Wandlung

    Totemic Shifting - Totemwandlung

    Shadow Shift - Schattenwandlung

    Shape Stealer - Gestalträuber


    (Mein Dank an Lestat für den Text zum Thema Gestaltwandler)