Fachliteratur zu dem Themenkreis Dämonen ist schwer zu finden. Sicher es gibt Bücher zu verschiedenen Richtungen der Magie und es gibt ein paar wenige Bücher, die sich mit einer Auflistung von Dämonen beschäftigen - zu beiden Themenkreisen findet Ihr das wesentliche im dämonischen Shop.

Wer sich jedoch mit dem Thema der Dämonenbeschwörung bzw. der Evokation beschäftigen will, hat es schon ungleich schwerer das geeignete Lesematerial dafür zu finden, zudem ist das Beschwören von Dämonen ein gar gefährliches Unterfangen und erfordert Vorbereitung, intensive Beschäftigung mit der Thematik und Glauben. Ich kann nur all denjenigen abraten, die denken dies sei eine Spielerei. Vorallem dem, der sich als Neuling auf diesem Gebiet bewegt, möchte ich zur Vorsicht raten. Wenn Ihr also glaubt, daß es Dämonen gibt und Ihr das Trachten habt diese heraufzubeschwören so solltet Ihr vorher in Euch gehen und Euch fragen was Ihr zu erlangen erhofft! Wenn Ihr diese Frage beantwortet habt; dann werdet Ihr auch Wege finden Euer Projekt in die Tat umzusetzen und eine Antwort für Eure Frage finden.

Doch wer weiß schon - vielleicht sind all diejenigen, die vermeinten einen Dämon in ihre Welt gelockt zu haben nur Ihrem Eigenen begegnet oder es geht ihnen wie jenem Magier im nachfolgenden Gedicht...?


Dieses Lied wurde von Tristardo und Cassio d´Ril als gemeinschaftliche Arbeit verfaßt. Es beruht auf einem Ereignis im Jahre 77 n.M. in Etraklin.


Das schwarze Ritual
oder:
Von einem, der sich irrte

So mancher Narr glaubt gern, es waer´ nicht schwer
maecht´ge Daemonen zu beschwoeren;
Doch dieser Irrtum reut ihn meistens sehr.
Von einem solchen Narren sollt ihr hoeren:

Ein Magier, gelehrt in schwarzen Kuensten,
so voll des Hochmuts, ohne viel Verstand,
und wohl benebelt von den Lotusduensten:
Er plante Tod und Finsternis fuer dieses Land.

(Refrain:)
Von jener Sorte, da gibt es genug:
Die Narren, die glauben, sie seien so klug.
Laßt ab, Daemonen zu beschwoeren:
Das Boese wird sich selbst zerstoeren!


Zu Diensten war dabei ihm eine Dame,
so schwarz wie ihre Seele ihr Gewand.
Von hinten kam ihr Dolchstoß! Die Infame,
sie plante Tod und Finsternis fuer dieses Land.

Refrain

Der Priester, den die ueble wollt´ vergiften,
er starb, so schien es, rasch durch ihre Hand.
Sein Blut verlangten die okkulten Schriften,
zu bringen Tod und Finsternis fuer dieses Land.

Refrain

Der Magier rief seinen dunklen Goetzen,
und setzte dann des Priesters Leib in Brand.
Er forderte Verderben und Entsetzen,
er rief nach Tod und Finsternis fuer dieses Land.

Refrain

Die Helden, die man rasch herbeigerufen,
sie hatten die Gefahr sogleich erkannt.
Sie wußten, was die beiden Narren schufen:
Ein Tor fuer Tod und Finsternis in dieses Land.

Refrain

Doch schien der Helden Hilfe gar vergebens...
Des Magiers Schutzkreis war wie eine Wand.
Und er vergoß den roten Saft des Lebens,
zu bringen Tod und Finsternis fuer dieses Land.

Refrain

Daemonen stiegen auf aus Hoellenschluenden,
trotz aller Helden Muehe nicht gebannt.
Es schien die Macht des Guten bald zu schwinden,
verdraengt durch Tod und Finsternis in diesem Land.

Refrain

Es weilte jedoch nicht im Reich der Toten
des Priesters Seele, die als Unterpfand
der Magier den Daemonen dargeboten,
als Lohn fuer Tod und Finsternis fuer dieses Land.

Refrain

Man sah den Magier schreckensbleich erstarren,
als seinen Fehler endlich er erkannt.
Es holten die Daemonen diese Narren
zu Tod und Finsternis in ihrem Land.